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mtm-News

07.06.2018

Borealis weiht EUR 15 Millionen-Investitionsprojekt mtm plastics GmbH ein

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen für die Bereiche Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gibt die Einweihung seines EUR 15 Millionen Investitionsprojekts im Zusammenhang mit mtm plastics GmbH...

Weitere EUR 2,5 Millionen sollen im Laufe dieses Jahres in den Umweltschutz sowie in den Ausbau der Kapazitäten von mtm compact, die Schwesterfirma in Fürstenwalde, investiert werden. In Fürstenwalde werden pro Jahr 30.000 t Kunststoffabfälle zu Reduktionsmittel für die Stahlindustrie verarbeitet. Borealis übernahm im Juli 2016 die beiden Kunststoffrecyclingunternehmen mtm plastics GmbH und mtm compact GmbH vollständig.

Nach den Investitionen steigt die Gesamtkapazität beider mtm- Unternehmen damit von 90.000 t auf 110.000 t pro Jahr. Ab dem 2. Quartal 2019 wird darüber hinaus in Niedergebra die Herstellung von Recyclaten mit noch weiter verbesserten Eigenschaften möglich sein, wodurch sich weitere Anwendungspotenziale erschließen werden.

Mehr Information: PM vom 5.Juni 2018

01.07.2016

Borealis übernimmt deutsche Recycler mtm plastics GmbH und mtm compact GmbH

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gibt mit dem heutigen Tag die vollständige Übernahme der deutschen Kunststoff-Recyclingunternehmen mtm...

Die beiden Schwesterunternehmen mtm plastics GmbH und mtm compact GmbH werden damit zu Mitgliedern der Borealis-Gruppe. Die zwei bisherigen Geschäftsführer werden ihre Positionen beibehalten, um die Kontinuität des Geschäfts sicherzustellen.

„Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden verstärkt Innovationen zur Lösung von Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit entwickelt; das hat die unterschiedlichen Interessensgruppen dazu bewegt, ihren Zugang zum Thema Wertschöpfung zu überdenken und neu zu gestalten. Als führendes Unternehmen unserer Branche ist es Teil unserer unternehmerischen Verantwortung hier voranzugehen. Es geht darum, unsere Wachstumsziele mit konkreten Lösungen zu kombinieren, die einen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen liefern“, erklärt Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für die Bereiche Polyolefine und Innovation & Technologie. „Daher haben wir uns voll und ganz den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft verschrieben. Mit dieser Akquisition setzen wir den nächsten wichtigen Schritt im Rahmen unseres Engagements für Kunststoffrecycling.“

Als Branchenführer bekennt sich Borealis zu den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und sieht die Wiederverwertbarkeit von Polyolefinen als strategischen Bestandteil seines Geschäfts. In den letzten Jahren hat Borealis seine Aktivitäten im Zusammenhang mit Recycling und Nachhaltigkeit kontinuierlich vorangetrieben; unter anderem durch:

  • Daplen Post-Consumer-Recycling- (PCR-) Lösungen, innovative und hochwertige PCR-Werkstoffe für Anwendungen der Automobilindustrie;
  • Designs für Recyclingaktivitäten, wie zum Beispiel das „Voll-Polyethylen-Laminat”, welches nicht-recyclebare mehrschichtige Verpackungen ersetzt, sowie Daploy™ Polypropylen (PP) mit hoher Schmelzfestigkeit (HMS), das leichter wiederverwertbar ist als vergleichbare Materialien.

PM vom 1. Juli 2016

02.06.2016

Borealis steht vor der Übernahme von mtm plastics GmbH und mtm compact GmbH

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gab heute den Abschluss eines Vertrags zur vollständigen Übernahme der in Thüringen gelegenen...

Mit dem Verkauf will der Kunststoffrecycler aus Niedergebra weiter wachsen, begründet  Michael Scriba, CEO der mtm, das Zusammengehen: „Mit dem großen Partner Borealis an unserer Seite wird es uns gelingen, die erfolgreiche Wachstumsstory der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortzuschreiben“. Bislang hat sich mtm mit seinen beiden Markenprodukten Dipolen® und Purpolen® am europäischen Markt etabliert.

„Kunststoffe sind einfach zu wertvoll, um auf Deponien entsorgt zu werden. Kunststoffrecycling schafft einen Kreislauf an Geschäftschancen in einem wachsenden Markt und im Rahmen einer breiteren Nachhaltigkeitsagenda“, erklärt Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technology. „Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen das mechanische Recycling von Post-Consumer-Abfällen sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll ist. Die Übernahme von mtm plastics und mtm compact spiegelt unseren proaktiven und engagierten “Keep Discovering”-Ansatz wider, der uns dazu antreibt, spezifische und innovative Lösungen zur Bewältigung wichtiger globaler Herausforderungen zu liefern.“

PM vom 2. Juni 2016

05.03.2016

„Verpackungen brauchen ein recyclingfreundliches Design“

Foto: © mtm/um

In der aktuellen Ausgabe der K-Profi, einem Fachmagazin für Kunststoffverarbeiter, kommt mtm-Geschäftsführer Michael Scriba ausführlich zum Thema „recyclingfreundliche Kunststoffverpackung“ zu Wort. Die K-Profi Redakteurin Karin...

Schließlich würden höhere Verwertungsquoten gefordert – im geplanten Wertstoffgesetz seien gar 72 Prozent anstelle der heutigen 36 Prozent vorgesehen. Das lasse sich nur erreichen, wenn ein Umdenken stattfinde, so das Fachmagazin zur Einführung ins Thema. Vor diesem Hintergrund fordert Scriba, dass Verpackungen von Anfang an ein recyclingfreundliches Design brauchen. Scriba bringt es auf einen einfachen Nenner, wann eine Verpackung grundsätzlich für ein hochwertiges Recycling geeignet ist: „(...) wenn ihr spezifisches Gewicht deutlich von 1 g/cm3 abweicht und damit in Schwimm-Sink-Trennverfahren ein eindeutiges Ergebnis erzielt werden kann.“

Im weiteren Verlauf kommen Kernforderungen für recyclingfreundliche Verpackungen zur Sprache und werden erläutert. Im Einzelnen sind das:

  • der Verzicht auf PET für Trays, weil sie dann nicht recycelt werden können,
  • die Vermeidung von Kunststoff-Papier-Verbunden, die weder gut zu trennen noch gemeinsam zu verarbeiten sind,
  • die sparsame Verwendung von (möglichst hellen) Pigmenten, weil die aus der Kunststoffmatrix nicht zu entfernen sind,
  • der Verzicht auf Füllstoffe wie Kreide, die eine andere Dichte bewirken und dadurch eine Kunststofferkennung erschweren bzw. verfälschen.

Mit Blick ins Supermarkt-Regal stelle Scriba zwar fest, das sich schon einiges in die richtige Richtung bewegt habe, aber noch deutlich mehr passieren müsse, um die Recyclingmengen zu steigern, zitiert K-Profi. Deshalb sei Scriba auch als Mitglied im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) und Plastics Recyclers Europe (PRE) viel auf Tagungen und bei großen Herstellern von Verpackungen unterwegs, um Aufklärungsarbeit über ein recyclingfreundliches Design zu leisten.

Mehr Information: Beitrag in K-Profi 1-2/2016

04.03.2016

Wiener: „Gelbe Tonne für weitere Plastikabfälle öffnen“

Michael Wiener, CEO, DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG, Köln:

Als der Grüne Punkt ab 1990 das duale System in Deutschland aufbaute, begegnete er breiter Skepsis, gerade was das Kunststoffrecycling anging:...

02.03.2016

mtm kooperiert mit edding

Seit Herbst letzten Jahres zählt auch edding zu den mtm-Kunden. mtm liefert das Regranulat für Marker aus der Serie EcoLine, die zu 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Purpolen® PP kommt bei der Herstellung der...

An dieser Stelle passen die Philosophien der beiden Unternehmen gut zusammen: verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Schonung von Rohstoffen und Vermeidung klimaschädlicher Emissionen. „Gemeinsam mit edding gelingt uns beispielhaft, was man in Fachkreisen Kaskadennutzung nennt, indem wir die Produkte so oft wie möglich im Kreislauf führen“, freut sich mtm-Geschäftsführer Michael Scriba über die neue Kooperation, die Per Ledermann, Vorstandsvorsitzender der edding AG einen „Riesenerfolg für uns und vor allem für die Umwelt“ nennt.

Für den Kreislauf bietet edding seinen Kunden eine Rücknahmebox für ausgediente Marker und Stifte an. Die Kunden können die gefüllte Box kostenfrei zurückschicken. mtm erhält den gesammelten Kunststoff und produziert daraus neue hochwertige Polyolefine für die Herstellung neuer Kunststoffprodukte. Auch die Aluminiumanteile werden in den Kreislauf zurückgeführt. Der verbleibende Rest, der nicht recycelt werden kann, geht in eine energetische Verwertung.

14.11.2015

EcoLine mit mtm-Kunststoffen: edding und mtm schließen Kreisläufe

Seit Oktober gehören zum Sortiment der umweltfreundlichen Serie EcoLine Marker, deren Kunststoffteile insgesamt mindestens zu 90 Prozent aus recycelten Kunststoffen bestehen, die überwiegend von der mtm plastics GmbH geliefert...

Für die Herstellung der Permanent-, Whiteboard- und Flipchartmarker der edding EcoLine kommt Purpolen® PP zum Einsatz, ein hochwertiges Regranulat, das mtm aus einem nach Sorten und Farben getrennten Vorprodukt gewinnt. Die EcoLine Marker sind in den Farben schwarz, rot, blau und grün erhältlich. Die jeweilige Stiftfarbe wird durch die farblich passende Kappe gezeigt.

PM vom 04.11.2015 (PDF-Download)

17.08.2015

mtm plastics bei der Fakuma 2015: Hochwertige Re-Polyolefine in vielen Farben

mtm plastics GmbH präsentiert auf der diesjährigen Fakuma in Friedrichshafen vom 13. bis zum 17. Oktober am Stand B2/2210 die beiden Produktreihen Dipolen® und Purpolen®.

Besonders hochwertig sind die sortenreinen Typen Purpolen®PE und Purpolen®PP. Die Re-Polyolefine von mtm zeichnen sich durch eine große Einsatzbreite aus.

Neben den Dipolen®PE- und Dipolen®PP-Granulaten, die sich aufgrund ihrer Flexibilität und vielfältigen Anwendbarkeit seit vielen Jahren bewähren, haben sich nun auch die Purpolen® -Granulate am Markt etabliert. Moderne Aufbereitungsanlagen bei mtm sorgen für ein hochreines und nach Farben getrenntes Material, aus dem mtm sehr hochwertige Granulate herstellt. Die verschiedenen Extrusions- und Spritzgusstypen eignen sich auch für die Herstellung von B2C-Markenartikeln.

PM vom 17.08.2015 (PDF-Download)

29.05.2015

Recycler kommentieren: Bunte PET-Verpackungen behindern Recycling

Die Kunststoffrecyclingunternehmen mtm plastics GmbH aus Niedergebra sowie MulitPet GmbH und Multiport GmbH aus Bernburg schließen sich der Warnung des europäischen Verbands Plastics Recyclers Europe (PRE) an: Der sich...

Dabei wäre es so einfach: Nutzen die Verpackungshersteller Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) als Material, spielen für den Recyclingerfolg Farben keine Rolle, sagen mtm-Geschäftsführer Michael Scriba und MultiPet- und Multiport-Geschäftsführer Herbert Snell.

Halte der vom Marketing getriebene Wechsel zu farbenfrohen PET-Verpackungen an, könnten demnächst europaweit jährlich rund 300.000 Tonnen dieser farbigen Kunststoffe zusätzlich auf den Markt kommen, schätzt PRE. Diese Entwicklung hat schwerwiegende Auswirkungen auf den Recyclingprozess: Werden die bunten mit den transparenten Verpackungen gemeinsam gesammelt, müssen die farbigen Anteile in einem zusätzlichen Schritt separiert und anschließend grau oder schwarz eingefärbt werden, bevor sie in den Verkauf gehen können. Doch gebe es für ein solches Produkt aus grauen oder schwarzen Recycling-PET auf absehbare Zeit kaum Nachfrage, bestätigt Snell die Einschätzung des europäischen Verbands zu den Vermarktungschancen. „Die Extrakosten für den Sortieraufwand sind kaum zu leisten bei auf einem Rezyklatmarkt, der ohnehin schon unter Druck steht“, befürchtet er.

Auch die PE/PP-Verwerter blicken mit Sorge auf die neue Entwicklung: „Auch bei uns landen immer mehr PET-Verpackungen, die vorher aus gut zu recycelnden Polyethylen oder Polypropylen hergestellt waren. Das mindert nicht nur unseren verwertbaren Input, sondern verursacht zusätzliche Kosten, weil wir das Material ausschleusen und kostenpflichtig entsorgen lassen müssen“, erläutert Scriba vom Regranulat-Produzenten mtm plastics.

Der Rat der Recyclingexperten ist eindeutig: Flaschen etwa für Reinigungsmittel, Shampoos oder Kosmetika sollten aus den Materialien PP oder PE-HD hergestellt werden. Die Substitution von PP und PS im Schalenbereich durch PET ist aus ihrer Sicht ein Negativbeispiel für die Entwicklung, die jetzt auch bei Flaschenverpackungen erwartet wird. Die PET-Schalen und Blister werden zurzeit nahezu vollständig verbrannt, anstatt zu einem neuen Rohstoff für die kunststoffverarbeitende Industrie verarbeitet zu werden. Die Einfärbungen und Mehrschichtigkeit der Verpackungen sind der Grund. Dagegen haben Produktdesigner beim Einsatz der Polyolefine PE oder PP für die Verpackungen volle Freiheit in der Farbgestaltung, da diese Kunststoffe seit Jahren nachweislich erfolgreich zu recyceln sind, betonen die Recycling­-Unternehmer.

PM vom 29.5.2015 (PDF, Download)

(Foto: pixelio.de / © H. Siepmann)

27.05.2015

FCC Environment provoziert: „Verbrennung ist das Mittel der Wahl“

Der britische Entsorger FCC Environment sorgt derzeit für „Zündstoff“ in der europäischen Kunststoffrecyclingbranche. FCC-Marketingchef Kristian Dales bezeichnet die Verbrennung als ein "Mittel der Wahl".

FCC-Marketingchef Kristian Dales widersprach in einer Mitteilung seines Unternehmens der Ansicht Helmut Maurers von der Abfall- und Recyclingabteilung der EU-Kommission, der die energetische Verwertung von Kunststoffabfällen als das letzte Mittel ansieht, wenn Recycling nicht mehr möglich ist. Dales dagegen bezweifelt die Marktfähigkeit des Recyclings und bezeichnet die Verbrennung als ein Mittel der Wahl.

Es sei schön und gut, so Dales, sich für das Recycling stark zu machen. Doch fehle dafür ein wirtschaftlich lebensfähiger Markt. Angesichts der Abschwächung der globalen Rohstoffmärkte und der aktuellen Ölpreisspirale, die sich bereits negativ auf die Nachfrage nach recyceltem Kunststoff auswirke, sehe er keine stabilen Rahmenbedingungen für Investitionen. Auch gebe es in Großbritannien für größere Recyclingmengen keine ausreichenden Verarbeitungskapazitäten. So stagnieren die Recyclingquoten auf der Insel, den Sekundärrohstoffmarkt stimulierende gesetzliche Initiativen seien ebenfalls nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund sei es eine „Herausforderung“, in neue Recyclinganlagen zu investieren. Dales geht derzeit beim Recycling von rückläufigen Erlösen aus. Dagegen könne die energetische Nutzung eine Sinnvolle sein. In Großbritannien gebe es eine rege Nachfrage nach Ersatzbrennstoffen von Verbrennungsanlagen aus Übersee. Geringe Frachtkosten und ein starkes britisches Pfund forcierten zusätzlich die Exportnachfrage. Dales bedaure, dass Großbritannien, das Energie importiere, diesen Wert der Ersatzbrennstoffe verliere, weil es dafür keinen Binnenmarkt gebe.

Ton Emans, Präsident von Plastics Recyclers Europe (PRE) widerspricht per Pressemeldung vehement dem Versuch, die Verbrennung von Kunststoffabfällen zu fördern. Verbrennung und Deponierung stünden in der Abfallhierarchie, die schließlich die Grundlage der europäischen Abfallgesetzgebung sei, deutlich hinter den Optionen Wiederverwendung und Recycling. Produkte, die nicht mehr wiederverwendet werden können und zu Abfall werden, seien also vorrangig zu recyceln. Die bestehenden Markthemmnisse entlang der Wertschöpfungskette müssten überwunden werden. Hier setze PRE sehr auf Unterstützung durch das neue Kreislaufwirtschaftspaket der EU-Kommission.

Dass auch in Großbritannien mehr ginge, wenn man nur wolle, soll Thema eines neuen Seminars der British Plastics Federation (BPF) sein. BPF ist mit rund 400 Mitgliedern aus der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zu Recyclern (Link: BPFRG) der bedeutendste Verband der englischen Kunststoffindustrie. Die Veranstaltung „Recycling the Unrecyclable“ soll den Teilnehmern den Stand der Technik näherbringen, die dafür sorgen wird, dass vormals als „Unrecyclable“ klassifiziertes Material in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden kann. Als „Unrecylable“ wird in Großbritannien eine nicht unerhebliche Menge an Kunststoffabfällen bezeichnet, die für eine Verwertung in technischer Hinsicht „zu schwierig“ oder wirtschaftlich unrentabel seien.

Quellen:

27.05.2015

GBP Quality GmbH gegründet: Im Namen der Qualität unterwegs

Anfang des Jahres gründete mtm gemeinsam mit einigen weiteren namhaften Recyclingunternehmen eine Gesellschaft, um ein seit Jahren ungelöstes Problem anzugehen: die Überprüfung der Qualität der angelieferten Ballenware. Dass die...

Die Vertragskonstruktion zwischen den dualen Systemen und Verwertern sei schon etwas eigenartig, sagt der Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, Dr. Dirk Textor, der im Markt auch als der Vorsitzende des bvse-Fachverbands Kunststoffrecycling bekannt ist. Die Überprüfung der Qualität der angelieferten Ware müsse in diesem Fall der Kunde, also der Kunststoffrecycler, übernehmen. Der ist aber in aller Regel damit überfordert. Um an der augenscheinlich schlechten Qualität etwas zu ändern, müsste er im Grunde fast unentwegt prüfen und rügen, was seine Produktion mehr oder weniger lahm legen würde. Ein weiteres Problem legte die bvse-Arbeitsgruppe Mischkunststoffe schon vor zwei Jahren offen: die veralteten Sortierkriterien, die in ihren Grundzügen noch aus dem Jahre 1991 stammen. Diese müssten dringend an den aktuellen Stand der Recyclingtechnik angepasst werden, forderten im Jahr 2013 schon die AG-Mitglieder und legten dazu einen Forderungskatalog vor. Dieser enthält unter anderem die Forderung, dass Kunststoffabfälle nicht mehr unüberdacht gelagert werden dürften, zu feuchte Materialien müssten zurückgewiesen werden können. Sortierbetriebe sollten jährlich per Zertifizierung ihre Eignung nachweisen müssen. Darüber hinaus enthält der Katalog eine Reihe erster konkreter Vorschläge zu Anforderungen an die Sortierung und zu tolerablen Fremdstoffanteilen.

Doch viel ist seitdem nicht passiert. Um in der Qualitätsfrage weiter zu kommen, gründeten nun mehrere Kunststoffrecycler die GBP Quality GmbH, die im ersten Schritt die Qualität der angelieferten Ballenware dokumentieren und damit objektive Daten sammeln soll. Im nächsten Schritt sollen die Daten mit Unterstützung der Fachhochschule Magdeburg und der dort wirkenden Professorin Susanne Gerke ausgewertet werden. Ziel ist es, aus den Erkenntnissen neue, den modernen Anforderungen besser entsprechende, Spezifikationen zu entwickelt und ein vereinfachtes Prüfschema zu finden.

Die GBP Quality GmbH bietet ihre Dienste Interessierten auch außerhalb des Gesellschafterkreises an. Das können neben Recyclingunternehmen unter anderem auch Sortierbetriebe oder Kommunen sein.

Kontakt: textor@textorkunststoff.de

10.03.2015

"Kunststoffverwertung - gerade jetzt"

Karl-H. Foerster, (Foto: PlasticsEurope)

Eine geordnete Verwertung sei notwendig, wenn Kunststoff Werkstoff der Zukunft sein wolle, sagt Karl-H. Foerster von PlasticsEurope.

"Gerade jetzt" scheint es der Executive Director von PlasticsEurope (Brüssel) für notwendig zu erachten, auf die Bedeutung einer geordneten und funktionierenden Verwertung hinzuweisen. Aktuelle Statements der neuen EU-Kommission zu ihrer abfallpolitischen Aufgabe sind wohl der Anlass für seinen engagierten Standpunkt, der als Gastkommentar am 6.3.2015 in Kunststoff Information erschienen war. Hier zum Nachlesen:

Karl-H. Foerster, Kunststoffverwertung - gerade jetzt! (PDF, 53 KB)

03.11.2014

mtm in der WirtschaftsWoche

"Der große Fluff" ist der Beitrag in der WirtschaftsWoche Ausgabe 46/2014 betitelt, der sich ausführlich mit der aktuellen Situation der Kunststoffverwertung in Deutschland auseinandersetzt. Auch mtm erhält darin großen...

Vor dem Hintergrund der Frage "Verbrennen oder verwerten?" versucht der Autor auf seiner Tour durch verschiedene Verwertungsalternativen den Gegensatz zu entschärfen - und landet unter anderem bei mtm. Das Herstellungsverfahren und die ökologischen wie ökonomischen Vorteile werden gut beschrieben. Aber auch das Problem, das immer noch zu viele Kunststoffabfälle unsortiert in ineffiziente Verbrennungsanlagen landen, wird benannt.

Hier geht es zum Feature: http://green.wiwo.de/grosse-fluff/

29.09.2014

Recoup Recycling Conference

mtm-Geschäftsführer Michael Scriba trug auf der Recoup Plastics Recycling Conference in Peterborough, Großbritannien zum Thema "Plastics Reprocessing – A Voice From The Continent" einem internationalen Auditorium vor.

mtm-Geschäftsführer Michael Scriba war eingeladen, auf der Recoup Plastics Recycling Conference am 25. September 2014 in Peterborough, Großbritannien vor über 250 teilnehmenden internationalen Experten einen Vortrag zu halten. Er war gebeten worden, vor dem Hintergrund deutscher Erfahrungen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen des Kunststoffrecyclings auf der Insel zu werfen. Unter dem Titel "Plastics Reprocessing – A Voice From The Continent" identifizierte er zunächst die Schwachstellen des aktuellen deutschen Systems, benannte dann die Grundsätze, die beim Sammeln und Sortieren für ein Erfolg versprechendes Recycling beachtet werden sollten, um schließlich auf die aktuelle Situation im Vereinigten Königreich einzugehen.

Die Präsentation steht hier zum Download bereit.

Mehr Information: www.recoup.org/p/226/plastics-conference-2014

20.06.2014

23.000 Mal um die Erde

mtm hat gemeinsam mit Multiport und MultiPet berechnen lassen, wie viele Tonnen CO2 mit ihren Produkten im Jahr vermieden werden: 166.000 Tonnen! Das entspricht dem Ausstoß eines Mittelklassewagens, der 23.000 Mal um die Erde...

Jede Tonne Recyclingkunststoff, die anstelle vergleichbarer Neuware zum Einsatz kommt, vermeidet spezifisch zwischen 1,45 und 3,22 Tonnen klimarelevante Treibhausgase in Form von CO2-Äquivalenten. Das haben Forscher der Hochschule Magdeburg-Stendal im Auftrag der Kunststoffrecycling-Unternehmen mtm plastics GmbH, Multiport GmbH und MultiPet GmbH errechnet. Die Untersuchung hat erstmalig für Kunststoffverwerter für die im Verpackungsrecycling gebräuchlichsten Kunststoffe PE-/PP-Mischungen, PE-HD und PET die eingesparten Emissionen errechnet. So sparen die Re-Polyolefine von mtm plastics aus Niedergebra
2,19 Tonnen, die PE-HD-Regranulate der in Bernburg ansässigen Multiport 1,45 Tonnen und die PET-Flakes von der benachbarten MultiPet 3,22 Tonnen Treibhausgas pro eingesetzter Tonne Rezyklat im Vergleich zu Primärware ein. Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt dies eine beachtliche Menge: Die von den drei Unternehmen vertriebenen Rezyklate vermeiden zusammen über 166.000 Tonnen Treibhausgase in Form von CO2-äq, da sie anstelle von Neuware eingesetzt werden. Dies entspricht der Menge, die ein Mittelklassewagen* emittiert, wenn er die Erde rund 23.000 Mal umrunden würde.

*) Der angenommene Mittelklassewagen verbraucht 6,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer und emittiert dabei 0,18 kg CO2 je Kilometer

Mehr Information: Gemeinsame PM der Unternehmen

08.05.2014

RecyClass: Onlinehilfe für Verpackungsdesigner

Auf der Interpack, einer der weltweit bedeutendsten Messen für die Verpackungsindustrie vom 8. bis zum 14. Mai in Düsseldorf, wurde ein neues Online-Werkzeug für Designer von Kunststoffverpackungen der Öffentlichkeit vorgestellt:...

Online können Designer anhand eines Fragenkatalogs in wenigen Schritten herausfinden, wie gut sich ihre geplante Verpackung recyceln lässt und wo sie Stellschrauben für Verbesserungen finden.

Den ersten wesentlichen Schritt für besseres Recycling von Kunststoffverpackungen machen Designer. Sie zu unterstützen, sie für Aspekte der Verwertbarkeit zu sensibilisieren und ihnen dazu ein praktikables Instrument an die Hand zu geben, waren die Beweggründe von Plastics Recyclers Europe (PRE) für die Entwicklung von "RecyClass". Praktiker des Kunststoffrecyclings wie mtm haben daran mitgewirkt und ihre Erfahrungen in die Kriterienkataloge und Bewertungsschemata eingebracht. Der Nutzer wird am Ende eine Einstufung seines Produkts hinsichtlich der Recyclingfähigkeit erhalten. Das interaktive Webtool gibt ihm darüber hinaus die Möglichkeit, durch Veränderungen seiner Eingaben festzustellen, wie er die Recyclingfähigkeit verbessern kann.

Mehr: http://recyclass.eu/

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  • vom 14.05. - 18.05.2018 in München
  • mtm-Stand: Halle A6, Standnummer 115/214
  • Weitere Information: www.ifat.de

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Kunststoffrecycling - Made in Germany

In knapp viereinhalb Minuten veranschaulicht der Film den gesamten Herstellungsprozess vom Ausgangsmaterial bis zum Regranulat.
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CEO Dr. Michael Scriba nahm an der Konferenz "Recycling und Recyclingfähigkeit von Verpackungen" am 6.12.2017 in Berlin teil. Er war gebeten worden, zu den Designanforderungen an Verpackungen aus Sicht des Recyclings...

Schlaglicht

Den ersten wesentlichen Schritt für besseres Recycling von Kunststoffverpackungen machen Designer. Für sie hat PRE "RecyClass" entwickelt. Mit dem interaktiven Online-Fragebogen können Designer und Hersteller überprüfen, wie recyclingfreundlich ihre Verpackung ist.

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Susanne Kaufhold, Vertriebsinnendienst / Disposition

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